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![]() Autochthone Rebsorten - die Auferstehung des Ursprünglichen?Weine aus autochthonen Rebsorten erfreuen sich seit Jahren einer zunehmenden Beliebtheit. Einerseits stehen sie als Gegentrend zur beschleunigten Internationalisierung, andererseits wurden auch lokal und regional immense Fortschritte im Weinbau und der Kelterung erzielt.
Aber was sind autochthone Rebsorten? Autochthon heisst einheimisch, alteingesessen oder an Ort und Stelle entstanden. Auf die Rebsorten bezogen heisst das, dass diese an ihrem jeweiligen Standort seit je her kultiviert wurden. Zur Verbesserung der Qualität der Trauben begann man bereits vor Jahrhunderten, diese ursprünglichen Rebsorten zu kreuzen. Daraus sind viele Rebsorten entstanden, die ihrerseits auch bereits seit Jahrhunderten rund um den Globus angepflanzt und vinifiziert werden. Paradebeispiele dieser "internationalen Rebsorten" sind etwa Cabernet Sauvignon, Merlot, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Nicht alle Rebsorten die wir kennen sind somit Urreben, aber trotzdem sind sie autochthon, da sie für die jeweilige Region gezüchtet und typisch geworden sind. So ist zum Beispiel der Cabernet Franc im Bordeaux autochthon, in den anderen Anbaugebieten auf der Welt jedoch nicht. Zudem muss unter autochthon nicht zwingend etwas Rares verstanden werden, gehört doch auch Airen, die am meisten angebaute Rebsorte der Welt dazu. Einige Beispiele und unsere Weine dazu welche Rebsorten in welchen Gebieten autochthon sind: Airén - Spanien, über 300'000ha Ercavio Blanco Petit Arvine - Schweiz, Wallis 150ha Lagrein - Italien, Südtirol, 416ha Grüner Veltliner - Österreich, 17287ha Elbling - Deutschland, Mosel, 580ha Aglianico - Italien, Basilikata und Kampanien, 13042ha Monastrell - Spanien, 65100ha Las Hermanas Organic Las Hermanas Joven Las Hermanas Autor Pinotage - Südafrika, 6139ha |
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